Nach dem Bau in Frankreich werden die Motorschiffe Morges, Lavaux und Valais mittels Tiefladewagen nach Amphion gebracht und dort fertig zusammengebaut. Hier folgt auch die Wasserung der neuen Einheiten. Mit eigener Kraft erreichen die, noch ungetauften «Grandes vedettes», die CGN-Werft in Lausanne. Nach Probe- und Instruktionsfahrten für das Personal kann die «Lavaux» am 27. Januar 2006, eingeweiht werden. Die technischen Masse sind bei allen drei Schiffen identisch.
Das MS Lavaux ist 30.80 Meter lang und 7.40 Meter breit (jeweils über alles). Die beiden 12-Zylinder-MAN-Motoren leisten je 530 kW, die «Yacht» kann 200 Personen befördern.
Das neue Schiff ist benannt nach einem Weinanbaugebiet im Kanton Waadt am nordöstlichen Ufer des Genfersees. Die im Lavaux verbreitetste Rebsorte ist der Gutedel, hier «Chasselas» genannt.
Im Salon haben 60 Personen an Tischen grosszügig Platz. Daher sind diese Schiffe besonders für Extrafahrten sehr gefragt. Aber auch auf Randkursen werden die Neulinge der Flotte gern gefahren, dort heben sie die Qualität gegenüber den früher eingesetzten «Grèbe» und «Col-Vert» markant. Im ersten Einsatzjahr wurde die «Lavaux» für die 1-stündigen Rundfahrten ab Genf eingesetzt.
In der Ausgabe 2/06 erschien ein Artikel über das MS Lavaux.