Bundessubvention erlauben es der Neuenburger Schifffahrtsgesellschaft den Ankauf des 1929 von Sulzer erbauten Motorschiffes «M.G.16» der Mouettes Genevoises. Die auf den Namen Foulque (in deutscher Sprache: Blässhuhn) umgetaufte Einheit ist 18,30 Meter lang und 3,60 Meter breit (jeweils über alles) und kann 60 Personen aufnehmen. Der Sulzer 2-Takt-Dieselmotor hat eine Leistung von 75 PS.
Die «Foulque» wird erfolgreich für Rundfahrten, Lokalkurse und schwach frequentierte Kurse eingesetzt. Nach dem Krieg nimmt der Bedarfsverkehr bei der Schifffahrt allmählich ab, dies zu Gunsten des Tourismus mit zunehmenden Komfort-Ansprüchen. Die «Grèbe» und die «Foulque» verkehren bis 1952 und werden anschliessend ausrangiert.
An ein Sand- und Kies-Unternehmen verkauft, werden diese Schiffe bald darauf an Herrn Koelliker weiterverkauft. Als Bootsvermieter im Hafen von Neuenburg besitzt er auch das MS Romandie für den Betrieb auf der Strecke Neuenburg-Solothurn. Die Schiffe Foulque und Grèbe werden umgebaut. Das Steuerhaus wird durch einen offenen Führerstand am Bug ersetzt. Die Sulzer-Motoren werden auf der «Grèbe» (neu «Nautilus III») durch einen GM-Diesel, auf der «Foulque» (neu «Romandie II») durch einen Benzinmotor, ersetzt. Im Jahr 1966 verkauft Herr Koelliker die Aare-Schifffahrt an die Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft (BSG).
Diese verzichtet auf die «Romandie II», das in Neuenburg für Rundfahrten weiterverwendet wird. Die Namen werden dann umgetauscht: das MS Grèbe wird «Romandie II» und das Benzinschiff («Foulque») in «Nautilus III». Letzteres wird einige Jahre später an eine Privatperson verkauft und hat seither den Heimathafen in Guévaux am Murtensee.
verkauft. Dort erhält es Namen Nautilus (III).