Die grösste aller drei von Oriolle in Nantes gebauten «Mouche» wird 1875 in Betrieb genommen. Die Masse lauten: Länge über alles 31.00 Meter, Breite im Hauptspant 4.40 Meter, Antrieb: eine hängend-oszillierende Verbundanlage (vermutlich) mit einer Leistung von 120 PSi. Die «Mouche Nr. 3» kann 225 Personen befördern.
Neuer Name
Die drei «Mouche» sind für den Lokalverkehr im Genfer Seebecken bestimmt. Dieser kommt jedoch nicht auf Touren. Eine Gesellschaft aus Vevey will einen Querverkehr im oberen Seeteil aufbauen, kauft das Schiff und gibt ihm den neuen Namen Ville-de-Vevey. Doch der Querverkehr rentiert nicht und alle drei «Mouche» werden zum Verkauf ausgeschrieben. 1888 kauft die CGN diese Dampfer. Die «Ville-de-Vevey» wird als Reserveschiff für Sonder- und Dienstfahrten behalten.
Maschine geht nach Zug
Nach der Ausserdienststellung des Schiffes im Jahre 1897 wird die Maschine konserviert und anschliessend in den neuen Schraubendampfer Rigi vom Zugersee eingebaut, welcher bis 1960 mit Dampf angetrieben wird.