DS Milano (I) – Lago di Lugano

Das Dampfschiff Milano ankert hier auf dem See. (Bildarchiv ETH, Ans_05404-015-AL)
Das Dampfschiff Milano ankert hier auf dem See.
(Bildarchiv ETH, Ans_05404-015-AL)

Das zweite Dampfschiff, das Sulzer im Jahr 1881 liefert, ist die «Milano» (I). Der Raddampfer hat eine Länge von 34.20 Meter, eine Breite von 4.30 Meter (jeweils über alles) und befördert im Maximum 250 Personen. Der Raddampfer wird durch eine schrägliegende Verbunddampfmaschine mit einer Leistung von 180 PS angetrieben.

 

Dank der, für diese Zeit, hohen Geschwindigkeit von 23 km/h, wird die «Milano» auf den stark befahrenen Routen mit verspätungsanfälligkeit (Zugsanschlüsse) eingesetzt.

 

Der Dampfer wird mehrere Male revidiert und umgebaut.

 

Havarie

In der Nacht vom 26. November 1898 wird die «Milano» von Bojen losgerissen und strandete in der Bucht von Lugano. Einige Tage später wird es geborgen und in der Werft repariert; das DS Milano verbleibt bis 1927 im Dienst.