DS Guillaume Tell (II) - Lac Léman

Frühe Aufnahme der «Guillaume Tell».(Archiv Eduard Meystre)
Frühe Aufnahme der «Guillaume Tell».
(Archiv Eduard Meystre)

Bei John Penn in Greenwich lassen 1853 die drei Gesellschaften «Aigle», «Léman» und «Helvétie» gemeinsam einen Glattdeckraddampfer mit einer oszillierenden 2-Zylinder-Niederdruckmaschine mit einer Leistung von 35 PSnom bauen. Der Dampfer Guillaume Tell (II) ist ca. 40.30 Meter lang und ca. 8.50 Meter breit (über alles) und kann 300 Personen befördern. Das Schiffsgewicht beträgt 100 Tonnen.

 

Umbau

1876 erhält das Schiff neue Kessel samt neuer oszillierender Verbundmaschine von Escher Wyss, 1888 wird eine elektrische Beleuchtung eingebaut.

 

Ausser Dienst

Durch die vielen Einsätze ist die «Guillaume Tell» ziemlich verschlissen. Deshalb wir der Beschluss gefasst, das Schiff ausser Dienst zu setzen, obwohl «das Schiff ausserordentlich gute nautische Qualtäten besitzt».

 

Ponton

Nachdem 1894 die Schiffsschale in einen Ponton umgebaut wird, ist dieser in Genf Mont-Blanc von 1896 bis 1907 als Stationsgebäude im Dienst.