DS Gaspard Escher; ab 1913 als «Helvétie» (II) – Lac de Neuchâtel

Ansichtskarte der «Gaspard Escher» in Cudrefin, abgestempelt am 1. Juni 1900.(Archiv Robert Knöpfel)
Ansichtskarte der «Gaspard Escher» in Cudrefin, abgestempelt am 1. Juni 1900.
(Archiv Robert Knöpfel)

Escher Wyss erbaut die «Gaspard Escher» für die «Société des bateaux à vapeur du Lac de Neuchâtel» mit einer Länge von 42.20 Meter und einer Breite von 9.30 Meter (jeweils über alles). Die diagonal oszillierende Zwillingsmaschine leistet 40 PSnom. Die Jungfernfahrt erfolgt (vor den Probefahrten!) am 1. September 1858.

 

Der Raddampfer geht im Jahr 1863 an die «Société Fribourgeoise de Navigation à vapeur» über, diese fusioniert 1872 zur heute noch bestehenden Gesellschaft.

 

Neue Maschine…

1886 erhält die «Gaspard Escher» eine neue Maschine (2-Zylinder-Verbundanlage, stehend-oszillierend) und einen neuen Kessel.

 

…und neuer Name

1913 wird das Schiff gründlich überholt und erhält den Namen Helvétie (I). 1924 wird der Raddampfer ausser Dienst gestellt und die Schale nach Le Bouveret am Lac Léman verkauft.