DS Dranse; ab 1865 DS Mont-Blanc (I) – Lac Léman

Die kleine «Mont-Blanc» (I) liegt hier in Genf, daneben liegt die «Léman». Man beachte den Grössenunterschied…(Archiv RTS)
Die kleine «Mont-Blanc» (I) liegt hier in Genf, daneben liegt die «Léman». Man beachte den Grössenunterschied…
(Archiv RTS)

Die «Société de Rhône» lässt von der Firma Escher Wyss in Zürich in Morges einen Raddampfer bauen, der im Frühjahr 1859 in Dienst gestellt wird. Der Raddampfer hat eine Länge von ca. 28.50 Meter (über alles) und eine Breite (im Hauptspant) von 4.23 Meter. Angetrieben wird die «Dranse» von einer stehenden oszillierenden Niederdruckanlage mit einer Leistung von 35 PSnom. Die Tragkraft beträgt 150 Personen.

 

Verkauf

Nachdem die Besitzerin des kleinen Raddampfers, die «Compagnie de l’Ouest», 1865 den Schiffsbetrieb aufgegeben hat wird die «Dranse» verkauft. Der neue Besitzer, ein Herr Lugrin aus Genf, verkauft die Maschine auf den Neuenburgersee. Dort tut sie Dienst auf dem Lastschiff Mercure.

 

DS Mont-Blanc (I)

Escher Wyss liefert 1865 eine neue Maschine (stehende oszillierende 2-Zylinder-Niederdruckanlage) für die «Dranse». Mit dem neuen Namen Mont-Blanc (I) verkehrt der kleine Raddampfer nur noch selten, er verkehrt meist am französischen Ufer.

 

1870 schlägt der «Mont-Blanc» die letzte Stunde: sie wird ausser Betrieb genommen. Die Schale dient von 1873 bis 1893 als «Café flottant» in Genf-Paquis, anschliessend verrottet die nicht mehr gebrauchte Schale in Creux-de-Genthod.