Das Dampfschiff Delphin entsteht 1842/43 in der technischen Werkstätte des Johann Jakob Lämmlin. Der Gedanke beim Bau ist, dass jeder grössere Uferort am Zürichsee sein eigenes kleines Dampfboot erhalten soll. Als Prototyp eines derartigen kleinen Dampfschiffes baute Lämmlin die «Delphin». Im Mai 1843 läuft es als erstes Schraubendampfschiff der Schweiz vom Stapel und befährt nach der Passage des Linth-Kanals im Mai 1845 den Walensee.
Die «Delphin» hat eine Länge von 22,50 Meter und eine Breite von ca. 3,30 Meter. Es können bis zu 80 Personen mitfahren.
Mängel
Schlechte Stabilität und eine zu geringe Fahrgeschwindigkeit sind aber entscheidende Mängel. 1846 baut Escher Wyss den Schrauben- zum Raddampfer um und verlängert diesen um ca. 15 Fuss.
Untergang
Ab Mitte 1850 führt der Dampfer die «Nachtpostkurse» aus. In der Nacht des 16./17. Dezember 1850 sinkt die «Delphin», vermutlich wegen eines überhitzten Kessels, und reisst 13 Menschen in den Tod. Im März 1851 hat man das Schiff gehoben und anschliessend abgebrochen.