Die «Cygne» wird als Nr. 44 von Escher Wyss für den Neuenburgersee erbaut. Der Raddampfer ist 34.35 Meter lang und 8 Meter breit (jeweils über alles) und kann 300 Personen befördern. Ausgerüstet ist der Dampfer mit einer stehenden oszillierenden Maschine mit einer Leistung von 25 PSnom. Am 22. Juli 1852 kann die «Cygne» (I) dem Betrieb übergeben werden.
Revisionen
Der Dampfer wird meist auf der Strecke Neuenburg-Nidau eingesetzt, wo er Anschlüsse an die «Stadt Solothurn» in Richtung Biel vermittelt. 1859, 1867 und 1888/89 bekommt der Dampfer jeweils eine neue Maschine. 1896 wird anlässlich einer Hauptrevision das Schiff um 3 Meter verlängert und erhält den Namen Jura (II).
Abbruch
1921 muss die Neuenburger Gesellschaft finanziell saniert werden. In diesem Zusammenhang scheidet die «Jura» (II) nach einer Fahrleistung von rund 1.5 Mio. Kilometer aus dem Dienst aus und wird 1923 abgebrochen.