DS Aigle (I) – Lac Léman; ab 1842 DS Aigle (II);
ab 1860 DS Simplon (I)

Die Menschen bestaunen das neue Dampfschiff Aigle (I).(Zentralbibliothek Zürich)
Die Menschen bestaunen das neue Dampfschiff Aigle (I).
(Zentralbibliothek Zürich)

Das letzte Raddampfschiff auf dem Lac Léman, mit einer hölzernen Schale, ist in Creux-de-Genthod bei Genf zusammengebaut worden. Es läuft am 14. Juni 1837 vom Stapel. Zu Ehren des Genfer Wappentiers erhält es den Namen Aigle (deutsch: Adler). Der Dampfer stammt aus den Werkstätten von Miller & Rawenhill in London. Die Länge über alles beträgt ca. 38.60 Meter und die Breite im Hauptspant 5.30 Meter. Die «Aigle» wird durch eine Niederdruck-Balancieranlage angetrieben, diese leistet 80 PSnom. Es können bis zu 500 Personen befördert werden.

 

Aus Holz wird Eisen samt neuem Namen
Aus der «Aigle» (I) mit Holzschale entsteht 1842 ein «neues» Schiff mit einer Eisenschale. Es läuft im Juni von Stapel und erreicht die beachtliche Geschwindigkeit von 22 km/h.

 

Das nun zweite Schiff mit dem Namen Aigle wird 1860 in «Simplon» (I) umbenannt. 1879 wird der Dampfer zu einem Stationsponton in Genf umgebaut und versieht dort den Dienst von 1881 bis 1935.

 

Der Ponton ist 1935 in der Seemitte versenkt worden.