Schiffspodcast

Das Vierwaldstättersee-Dampfschiff Victoria war zwischen 1870 und 1942 im Einsatz. Es trug den Namen der englischen Königin Victoria, die mehrmals zu Besuch in Luzern weilte.(Foto SGV)
Das Vierwaldstättersee-Dampfschiff Victoria war zwischen 1870 und 1942 im Einsatz. Es trug den Namen der englischen Königin Victoria, die mehrmals zu Besuch in Luzern weilte.
(Foto SGV)

Schiffe haben einen Namen

Adrian von Bubenberg hat es geschafft: Auf dem Thunersee fährt ein Schiff, das seinen Namen trägt. Und erst noch eines der schönsten. In dieser Bonusausgabe dreht sich alles um Schiffsnamen – genauer gesagt um Schiffe, die nach Personen benannt sind.

 

Warum haben Schiffe überhaupt Namen? Schifffahrt ist stark von Ritualen geprägt. Dazu gehört auch die Schiffstaufe und die Zeremonie mit der Champagnerflasche. Der Name ist Teil der Persönlichkeit des Schiffs. Aber auch juristisch müssen Passagierschiffe in der Schweiz einen Namen haben. Sie werden damit im Binnenschifffahrtsregister eingetragen. In der Schweiz tragen über den Daumen 80 Prozent oder mehr der Schiffe Namen mit einem geografischen Bezug. Sie heissen wie ein Berg oder wie eine Ortschaft. Das leuchtet ein: Man zeigt so regionale Verbundenheit, die Namen altern nicht, wirken würdevoll und dauerhaft. Man kann damit nichts falsch machen.

 

Von den zahlreichen schönen Schiffen in der Schweiz findet Dani elf, die nach realen Personen benannt sind: Es sind Bonivard, Bubenberg, Davel, Dufour, Dunant, Guisan, Herrliberger, Merian, Rousseau, Schiller und Victoria.

 

Hören Sie den interessanten Bericht hier.