Elbe (Weisse Flotte Sachsen, Dresden)

Die neue Kaminmarke wurde am 2. April 2026 offiziell eingeweiht.(Foto Michael Hillmann)
Die neue Kaminmarke wurde am 2. April 2026 offiziell eingeweiht.
(Foto Michael Hillmann)

Neues Schornstein-Symbol mit historischem Bezug Dresden

Mit Zeitreise-Fahrten, einem Festwochenende, einer Jubiläumsparade und dem neuen Dresdner Grossevent «Elbzauber» feiert die Weisse Flotte Sachsen GmbH in diesem Jahr «190 Jahre Sächsische Dampfschifffahrt».

 

In diesem Rahmen bekommen die historischen Raddampfer ein neues sogenanntes Schornstein-National. Es verbindet Tradition und Gegenwart. Nach einer kontrovers diskutierten Modernisierung in den 2010er-Jahren wird nun zum 190-jährigen Jubiläum ein neues, traditionsorientiertes Design eingeführt. Es entspricht wieder stärker der historischen Erscheinung der Schaufelraddampfer und unterstreicht die einzigartige Identität der ältesten und grössten Raddampferflotte der Welt.

 

Dieses Symbol auf den Schiffen hat sich im Laufe der Zeit mehrfach gewandelt. Während frühe Gestaltungen stark nautisch geprägt waren, entwickelte sich insbesondere der sogenannte «Schornsteinring» – auch «National» genannt – zu einem zentralen Erkennungsmerkmal. Seit dem späten 19. Jahrhundert dient er der visuellen Repräsentation des Unternehmens und seiner Herkunft. Über verschiedene historische Epochen hinweg änderten sich Farben, Symbole und Schriftzüge entsprechend der jeweiligen Betreiber und Zeitumstände. Das neue «National» wird an den Schornsteinen aller neun Dampfer von der Firma Repromedia Dresden angebracht, die aktuell auch zwei Schornstein-Attrappen am Elbquai in Bad Schandau entsprechend umgestaltet und bereits zahlreiche ähnliche Aufträge für die Dresdner Flotte ausgeführt hat.

 

Zugleich dankt heute die Geschäftsführung der Flotte drei Mitarbeitern für ihre Treue und ihren Einsatz für die Sächsische Dampfschifffahrt. Sie sind seit 30 bzw. 20 und zehn Jahren im Unternehmen. «Mit der Kombination aus gelebter Tradition, engagierten Mitarbeitenden und einer behutsamen Weiterentwicklung des Erscheinungsbildes blicken wir optimistisch in die Zukunft», sagt Geschäftsführer Stefan Bloch.