Lac Léman (CGN)

Die Grenzgänger («Frontarlier») besteigen das MS Léman um nach Hause zu fahren.(Foto Kurt Hunziker, 2. September 2017)
Die Grenzgänger («Frontarlier») besteigen das MS Léman um nach Hause zu fahren.
(Foto Kurt Hunziker, 2. September 2017)

Auf unserer Seite Geschichte und Geschichten vom 11. Oktober 2025 haben wir über die Saison der CGN berichtet. Zudem orientierten wir über eine Absichtserklärung, die zwischen der französischen Seite und dem Kanton Waadt betr. den Grenzgänger-Kursen getroffen wurde. Zu diesem Thema orientierte nun der Kanton Waadt mit einer Medienmitteilung, die wir untenstehend übersetzt wiedergeben.

 

«Um den Herausforderungen der grenzüberschreitenden Mobilität gerecht zu werden, haben die Gemeindegemeinschaft Pays d’Evian Vallée d’Abondance und Thonon Agglomération ihre finanziellen Mittel aufgestockt, um das Angebot für 2026 besser an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. Nach weiteren Gesprächen mit dem Kanton Waadt haben sich die Partner auf eine Verbesserung des Fahrplans für die grenzüberschreitenden Seeverbindungen im Jahr 2026 geeinigt.

 

Das Engagement der Nutzer in Frankreich hat die zentrale Rolle der Seeverbindungen in ihrem Alltag deutlich gemacht. Das ursprüngliche Angebot hätte das oft fragile Gleichgewicht in Bezug auf die berufliche, aber auch die persönliche Organisation beeinträchtigt. Die französischen Behörden haben die Obergrenze für die von ihnen zu zahlenden Entschädigungen angehoben, was mit erheblichen finanziellen Anstrengungen verbunden war. So konnte in Zusammenarbeit mit dem Kanton Waadt das am 10. Oktober bekannt gegebene Angebot verbessert werden, sodass es nun besser den Erwartungen der Nutzer entspricht.

 

Die Partner einigten sich auf ein Angebot mit neun täglichen Verbindungen unter der Woche zwischen Lausanne und Thonon, darunter eine Fahrt mit Ankunft um 07.15 Uhr in Lausanne. Auf der N1 umfasst das Angebot 15 statt 14 Fahrtenpaare, da eine zusätzliche Fahrt am Abend um 21.45 Uhr an Werktagen sowie ein Fahrtenpaar am Samstagmorgen und ein Fahrtenpaar um die Mittagszeit am Samstag und Sonntag hinzukommen.

 

Das Angebot 2026 muss nun noch von den jeweiligen Entscheidungsgremien formell genehmigt werden.»

 

Medienmitteilung (in französischer Sprache)