Lago di Como (NLC)

Dieses Bild zeigt die «Patria» am 9. Oktober 2012, dem Tag des Stapellaufs nach der Renovation, welche durch die Provinzregierung Como finanziert worden ist.(Foto Mario Gavazzi)
Dieses Bild zeigt die «Patria» am 9. Oktober 2012, dem Tag des Stapellaufs nach der Renovation, welche durch die Provinzregierung Como finanziert worden ist.
(Foto Mario Gavazzi)

Minister Salvini bestätigt weitere Schritte zur Revision DS Patria

Im Nachgang zur Einweihung des neuen Hybridmotorschiffs Ambrosiana (vgl. separater Bericht) beschäftigt sich die Öffentlichkeit in Como weiterhin mit dem Schicksal des bald hundertjährigen Dampfers Patria. An der Medienkonferenz zur Einweihung des neuen Schiffes sprach Infrastrukturminister Matteo Salvini kurz das weitere Vorgehen in Bezug auf die längst beschlossene Wiederinstandstellung an. Personal- und andere Engpässe verzögern das Projekt immer wieder.

 

Diese Aussage nahm die Kulturvereinigung Famiglia Comasca zum Anlass, bei den Verantwortlichen nachzuhaken und konkrete Informationen einzufordern. Der stellvertretende Ministerpräsident Salvini bestätigte die zeitnahe Ausschreibung der Revisionsarbeiten im Rahmen der vorgeschriebenen Submissionsbestimmungen bei öffentlichen Aufträgen. Der Verantwortliche der Navigazione (Gestore), Dr. Pietro Marrapodi, äusserte sich im gleichen Sinne und so darf in Kürze erwartet werden, welche Unternehmung den Auftrag für die umfangreichen Arbeiten erhalten wird. Die Präsidentin der Famiglia Comasca, Laura Edvige Bordoli, Tochter des früheren Präsidenten Piercesare Bordoli (1929-2014), liess verlauten, dass die Vereinigung das weitere Geschehen aufmerksam verfolgen werde.

 

Piercesare Bordoli hat als Präsident kurz nach der Ausserdienststellung der «Patria» Ende 1990 mit Vehemenz die Erhaltung dieses technikgeschichtlichen Zeitzeugen eingefordert.

 

Mit Spannung erwarten die Schiffsinteressierten, ob die politisch-behördlichen Versprechen zeitnah eingehalten werden.

 

Dieser Bericht stammt von unserem Mitarbeiter Mario Gavazzi.