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Thuner- und Brienzersee (BLS)

Medienkonferenz der BLS Dezember 2018

2018 waren auf dem Thuner- und dem Brienzersee zehn Prozent mehr Fahrgäste unterwegs als im Vorjahr. Bis zum 4. November 2018 waren dieses Jahr insgesamt 1,09 Millionen Fahrgäste auf den BLS-Schiffen unterwegs – so viele wie seit knapp zehn Jahren nicht mehr. Auf dem Thunersee transportierte die BLS 703‘000 Personen (+9%), auf dem Brienzersee 391‘000 Personen (+18%). «Dazu haben insbesondere das gute Wetter sowie die starke Nachfrage aus dem Ausland beigetragen», sagt der Leiter Schifffahrt Claude Merlach. Weiter stärkte die BLS ihre Position durch Kooperationen mit den Jungfraubahnen oder dem Grand Hotel Giessbach.

Effizientes Arbeiten in der neuen Werft
Um ihre Flotte mit 15 Schiffen in Stand zu halten, nutzt die BLS seit Januar auch ihre neue Werft in Thun. «Unsere Mitarbeitenden schätzen die modernen und praktischen Geräte. Ein Kran dient dem Heben von schweren Bauteilen und auf dem Trockendock kann in angenehmer Haltung gearbeitet werden», erklärt Claude Merlach. So konnte dieses Jahr bereits der Antriebsmotor des grössten BLS-Schiffs, der MS Berner Oberland, ausgetauscht werden. Nachdem die Schale der «Spiez» fertig sandgestrahlt wurde, wird als nächstes Schiff die «Niederhorn» zur Schalenkontrolle in die Werfthalle genommen, anfangs 2019 folgt das DS Blümlisalp.

DS Spiez
Die Inbetriebnahme des Dampfschiffes Spiez verzögert sich weiter. Der Grund dazu ist die neue und ferngesteuerte Dampfmaschine. Der Erbauer der Maschine, die DLM AG in Winterthur, arbeitet mit Unterlieferanten zusammen, die mit den Aufträgen nicht nachkommen.

Weniger häufige Seeabsenkungen
Damit die Schiffe im Winter in die Werft einfahren und auf dem Thunersee verkehren können, braucht es einen konstanten Seepegel. Deswegen prüft die BLS, ob sie ein Gesuch um Ausdehnung der Periodizität der ausserordentlichen Seeabsenkung einreichen will. Ursprünglich hatte sie geplant, ein Gesuch zur generellen Erhöhung des Seepegels und eines zum Verzicht auf ausserordentliche Seeabsenkungen einzureichen. Zu diesen zwei Gesuchen sind Stellungnahmen von Anwohnern, Gemeinden und Umweltverbände eingegangen. Diese nimmt die BLS ernst. Zurzeit laufen Gespräche mit den zuständigen Ämtern des Kantons Bern.

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