Die Saison wird immer länger
Wanderungen von Walenstadt und Weesen nach Quinten sind aufgrund des Klimas praktisch das ganze Jahr möglich und beliebt. Gemäss Geschäftsführer Daniel Grünenfelder reagiert die Walenseeschifffahrt darauf, indem sie die Saison im Längsverkehr verlängert.
Schiffahrt der Zukunft
Es gebe praktisch nur noch eine Hauptsaison mit einem täglichen Vollbetrieb zwischen Walenstadt und Weesen, 2026 konkret zwischen dem 3. April und dem 8. November. Dies vereinfache den Fahrplan. Je nach Witterung könne weiter in den November verlängert werden.
Ein Jahr Erfahrung führte beim sogenannten «Hufeisenkurs» Unterterzen-Au-Quinten Dorf-Murg zu leichten Anpassungen vor allem im Zusammenhang mit den Bahnanschlüssen.
Der Schiffsbetrieb plant mittel- bis langfristig in die Zukunft. Stichworte hier seien die Personalplanung auf den Schiffen wie in der Organisation an Land, den Einsatz von Schiffen oder der Technologie mit Einbezug von KI als Pilotprojekt auf Schweizer Seen
Dank «Swisspearl» mehr möglich
Gemäss Fabienne Ackermann seien die Eventfahrten mit dem Motorschiff Swisspearl stark gefragt. Damit könne den vielseitigen Kundenwünschen entsprochen werden, beispielsweise bei den Fahrzeiten, im Catering oder den Veranstaltungsarten wie Hochzeiten oder Firmenevents. Betreffend die Zusatzangebote arbeite man eng mit externen Partnern zusammen, damit dem Gast alles aus einem Guss zur Verfügung stehe. Neben den beliebten Klassikern bei den Eventfahrten gibt es laut Fabienne Ackermann Neuheiten in den Bereichen Food und Unterhaltung, wie im Oktober eine Metzgete oder eine Observe-Show. Natürlich bleiben aufgrund ihrer Beliebtheit die Fahrten für Senioren und Kinder im Angebot.
Betriebsleiter Markus Scherrer äusserte sich schwerpunktmässig zum Unterhalt der Schiffe. Das Motorschiff Walenstadt wurde während der Wintermonate mit zwei neuen Motoren mit Russpartikelfiltern ausgerüstet. Beim Motorschiff Churfirsten ist eine Dieseltankreinigung durchgeführt worden.
Dieser Bericht stammt von unserem Walensee-Korrespondenten Guido Städler.