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Historische Schifffahrt Bodensee (HSB)

Die «Hohentwiel» erstrahlt in neuem Glanz

Für knapp fünf Wochen war die «Hohentwiel» zu Gast in der grössten Werft in Romanshorn.

Das Procedere, in das sowohl der Romanshorner Werftbetrieb als auch die nautische Mannschaft der «Hohentwiel» involviert war, verlief reibungslos. Drei Tonnen Quagga-Muscheln mussten entfernt werden, bevor es mit den Revisionsarbeiten los gehen konnte. Der Schiffsrumpf, der Schornstein und die Schaufelräder wurden abgeschliffen und neu lackiert. Die Wappen samt Schriftzügen wurden abgenommen, optisch aufbereitet und gebürstet. Dann wurden sie wieder auf dem frisch lackierten purpurroten Hintergrund, einer Farbe, die früher exklusiv dem Königshaus vorbehalten war, montiert. Und auch alle Decks sind mittlerweile überarbeitet. Mehr als 150’000 Euro hat sich der Eigner der «Hohentwiel», der Verein „Internationales Bodensee- Schifffahrtsmuseum“ die Revision kosten lassen. Diese Summe wurde aus Rücklagen der Vereine finanziert. Der Präsident des Internationalen Vereins, Josef Büchelmeier, zeigt sich sehr zufrieden mit der professionellen Arbeit der Werft; er dankt deren Mitarbeitern sowie der nautischen Mannschaft des Dampfschiffs Hohentwiel für die «ausgezeichnete Leistung» in den zurückliegenden Wochen. «Nun sind sowohl die Technik als auch das Outfit unseres historischen Schiffes bereit für die kommende Saison.»

Historische Schifffahrt Bodensee – von der Dachmarke zur GmbH
Ein komplexer Prozess wurde in den vergangenen Wochen begonnen. Die «Hohentwiel» und das MS Oesterreich wurden seit 2019 unter dem Dach der «Hohentwiel-Schifffahrt» (HSG) betrieben. Nun wird eine neue gemeinsame Betriebsgesellschaft beider Schiffe mit Einbeziehung der Gastronomie entstehen.

DS Hohentwiel
Schon heute kann für die Saison 2021 aus einer Fülle von Fahrten sowohl auf der «Hohentwiel» als auch auf der «Oesterreich» ausgewählt werden.

Fahrplan

Die Fotos stammen von Michael Häfner.

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