Lago di Como (NLC)

Die Arbeiten zur Sanierung der «Patria» wurden öffentlich ausgeschrieben! Hier befindet sich der legendäre Raddampfer auf einer seiner letzten Einsätze im regulären Kursdienst im Jahre 1990.(Foto Anton Räber)
Die Arbeiten zur Sanierung der «Patria» wurden öffentlich ausgeschrieben! Hier befindet sich der legendäre Raddampfer auf einer seiner letzten Einsätze im regulären Kursdienst im Jahre 1990.
(Foto Anton Räber)

Dampfschiff Patria

Am 9. Dezember 2025 erfolgte das Verfahren für die Ausschreibung und spätere Durchführung der Generalrevision von Dampfschiff Patria. Ausgeschrieben werden Arbeiten für die Generalrevision («refitting») des Raddampfers. Zusammengefasst handelt es sich um eine voraussichtliche Summe von Euro 3’688’524.59 für Arbeiten im Sinne von Unterhalt/Instandsetzung/Reparaturen. Die Bewerbungsfrist für den Auftrag dauert dreissig Tage ab Ausschreibung. Geeignete Institutionen (in der Regel Werften und Schiffbauunternehmen) können bis spätestens am 8. Januar 2026, 12 Uhr, Offerten bei der zuständigen, behördlichen Stelle der Navigazione einreichen.

 

Erfreut

Die beiden Organisationen, die sich massgeblich und nachhaltig für die Erhaltung und baldige Wiederinbetriebnahme der «Patria» einsetzen, äusserten sich erfreut über diesen Entscheid. Zum einen die Dampferfreunde Associazione Piroscafi Lariani mit dem Präsidenten Francesco Albarelli, ebenso die Famiglia Comasca mit der Präsidentin Laura Edvige Bordoli an der Spitze.

 

Bei genauerer Betrachtung fallen den Vertretern dieser Institutionen einige Punkte auf, die noch zu klären sind. Im Vordergrund steht die dringendst notwendige, durchgreifende Sanierung der Maschinenanlage. Hier wird besondere Sorgfalt verlangt und das dürfte auch kostenmässig höchst anspruchsvoll sein.

 

Zusammenarbeit

Wichtig ist der Dialog zwischen den Verantwortlichen der Gestione Governativa Navigazione Laghi Italia und den beiden Vereinigungen. Erste Gespräche im Hinblick auf ästhetisch-architektonische Fragen haben in guter Atmosphäre stattgefunden.

 

In diesem Sinne wünschen sich alle Beteiligten eine nachhaltige Kontinuität. Es besteht berechtigter Anlass zur Hoffnung, das 100-Jahr-Jubiläum des Dampfers (2026) sei der Ausgangspunkt für eine langfristige Erhaltung und Wiederinbetriebnahme.

 

Dieser Bericht stammt von unserem Mitarbeiter Mario Gavazzi.