Das Buch beschreibt aus der Perspektive der Fährgeschichte Konstanz – Meersburg den Weg einer isolierten Randregion in die moderne Verkehrsgesellschaft. Die Anfänge dieses Projektes waren – zumal vor dem Hintergrund der instabilen und krisenreichen Wirtschaftslage der Weimarer Republik – mit zahlreichen Stolpersteinen gepflastert. Bis heute prägt der Charakter der «schwimmenden Brücke», die mehrere Automobilisierungs- und Fremdenverkehrsschübe zu bewältigen hatte, die Besonderheit eines Verkehrswegs , auf dem über die blosse Fortbewegung hinaus das Unterwegssein immer noch zur erlebbaren Passage werden kann.