2008

Das Parlament des Kosovo beschliesst einseitig die Loslösung von Serbien.

 

Raúl Castro wird in Kuba vom Parlament sowohl zum Staatsoberhaupt wie zum Regierungschef gewählt. Sein erkrankter Bruder Fidel Castro hatte zuvor den Verzicht auf eine weitere Kandidatur erklärt.

 

Der Verkehrsflughafen Tempelhof in Berlin wird geschlossen.

 

Das Passagierschiff Queen Elizabeth 2 tritt seine letzte Fahrt nach Dubai an, wo es als künftiges schwimmendes Hotel ankern soll.

 

In Zürich werden aus dem Kunstmuseum Stiftung Sammlung E. G. Bührle insgesamt vier Gemälde der Maler Claude Monet, Vincent van Gogh, Edgar Degas und Paul Cézanne im Gesamtwert von 180 Millionen Franken gestohlen. Acht Tage später findet die Polizei zwei Werke, der Verbleib der beiden anderen ist unklar.

 

Die Endrunde der Fussball-Europameisterschaft wurde in Österreich und der Schweiz ausgetragen. Die Nationalmannschaft Spaniens gewann das Turnier nach einem 1:0-Sieg über Deutschland im Finale von Wien und wurde damit zum zweiten Mal nach 1964 Fussball-Europameister. Die Schweiz spielte gegen Tschechien (1:2 Niederlage), gegen Portugal (2:0 Sieg) und gegen die Türkei (1:2 Niederlage) und schied nach der Vorrunde aus.

 

Pascal Couchepin (FDP/VS) wird in diesem Jahr Bundespräsident.

 

Schweizer Meister im Fussball wurde zum zwölften Mal der FC Basel.

 

Der Landessender Beromünster wird stillgelegt.

 

Der 53. Eurovision Song Contest fand in der Belgrad-Arena in Belgrad statt. Sieger wurde der russische Beitrag «Believe» von Dima Bilan.