2006

Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon erleidet einen Schlaganfall, fällt später ins Koma und wird für dauerhaft amtsunfähig erklärt.

 

Der kubanische Präsident Fidel Castro gibt aufgrund wachsender gesundheitlicher Probleme seine Amtspflichten vorläufig an seinen Bruder Raúl ab.

 

Das Todesurteil gegen Saddam Hussein wird in Bagdad vollstreckt.

 

Um die Ausleihe des Schweizerischen Bundesbriefs an ein amerikanisches Museum zu verhindern, wollen SVP-Parlamentarier ihn kaufen. Der Bundesbrief reist trotzdem in die USA und kommt nach wenigen Wochen auch wohlbehalten zurück.

 

Ein Bauzug der BLS rast am frühen Morgen praktisch ungebremst von Frutigen talwärts und prallt nahe Thun auf einen anderen, abgestellten Bauzug. Die ganze Mannschaft findet den Tod. Ursache des Unglücks ist nach den Ergebnissen der amtlichen Untersuchung eine durch Fehlmanipulation beim Ankuppeln einer Wagengruppe unterbrochene Bremsleitung und eine unvollständig durchgeführte Bremskontrolle.

 

CVP-Präsidentin Doris Leuthard wird als Nachfolgerin von Joseph Deiss in den Bundesrat gewählt.

 

Moritz Leuenberger (SP/ZH) wird neuer Bundespräsident der Schweiz.

 

Schweizer Meister im Fussball wurde der FC Zürich.

 

Den Fussballweltmeisterschaftsfinal in Berlin gewann Italien durch einen Sieg im Penaltyschiessen gegen Frankreich. Etwas überraschend konnte sich die Schweiz als Gruppensieger für den Achtelfinal qualifizieren. Dem Unentschieden gegen Frankreich folgten zwei 2:0-Erfolge gegen Togo und Südkorea. Vor allem in der Abwehr zeigte die Mannschaft drei starke Partien, so dass man als einzige Mannschaft ohne Gegentor das Achtelfinale erreichte. In einer beidseitig sehr defensiven Partie zwischen der Schweiz und der Ukraine entschied das Penaltyschiessen nach einem torlosen Unentschieden über das Weiterkommen. Dort verschossen die Schützen der Schweiz alle drei Penaltys, so dass die Ukraine ins Viertelfinale einzog.

 

Der 51. Eurovision Song Contest fand im Vorort Marousi der griechischen Hauptstadt Athen statt. Gewinner war Finnland mit der Gruppe Lordi und ihrem Song «Hard Rock Hallelujah».